Tag 18 - Geiranger - Lærdal

  • Tag 18 – Montag 27.08.2018

    Etappe Geiranger - Lærdal

    Km-Stand 5.492 km


    Nach einer ruhigen Nacht ging es heute früh erstmal zu einem ausgiebigen Frühstück. Anschließend packten wir wieder unsere Sachen und begannen die Moppeds zu beladen. Natürlich kamen dazu pünktlich die ersten Tropfen vom Himmel. Da wir aber eh nur runter nach Geiranger wollten, blieben die Regenkombis erstmal verpackt.



    In Geiranger fuhren wir gleich direkt zum Fähranleger. Wir waren zwar rund eine Stunde zu früh da, aber das war uns bewusst. Wir stellten die Maschinen also in die Warteschlange, da wir die ersten waren, natürlich an erste Stelle und gingen danach den Ort anschauen. Viel ist dort aber nicht los. In erster Linie Souvenirshops mit überteuerten Preisen. Vor der Touristen Info stellten wir uns vor die Webcam und machten dann "Selfies" indem wir einen Screenshot von unseren Handys machten. Anschließend beobachteten wir noch das einlaufen eines Kreuzfahrtschiffes.



    Als unsere Fähre dann einlief ging es ans bezahlen. Rund 45€ für ein Motorrad inkl. Fahrer sind schon eine echte Ansage. Aber gut... durch den Geiranger Fjord zu fahren ist schon was Besonderes. Es ist kein Wunder, warum dieser Fjord so beliebt bei den ganzen Touris ist. Die Wasserfälle, wie "Die sieben Schwestern" oder "Der Freier" sind schon einmalig.



    Die Fahrt nach Hellesylt dauert rund eine Stunde und man hat dadurch sehr viel Zeit diese grandiose Landschaft auf sich wirken zu lassen. In Hellesylt wollten wir an der ersten Tankstelle noch einen Kaffee/Kakao uns genehmigen, aber die Tankstelle hatte leider geschlossen. Stattdessen kramten wir unsere Regensachen raus, da der Nieselregen etwas zunahm. Wir entschieden uns erstmal nur für die Hosen um gegen die nassen Straßen geschützt zu sein. Wegen der Jacken machten wir noch Witze, dass wir spätestens am Ortsausgangsschild diese auch anziehen würde... tja, die Vorahnung hat gepasst... direkt nach dem Ortsausgang hielten wir an um auch die Jacken anzuziehen.



    Den Nieselregen wurden wir dann den restlichen Tag auch nicht mehr los. Ohne Pause kam das nasse Zeug vom Himmel. Wir hatten aber heute das Glück, dass wir zahlreiche Tunnel unterwegs hatten, wo wir dann doch geschützter waren.



    Trotz des schlechten Wetters machten wir einen kleinen Abstecher zum Bøyabreen Gletscher. Da die Stiefel von Björn mittlerweile wieder durch waren, hatte er keine große Lust die letzten Meter vom Parkplatz bis zum Gletscher zu gehen. Ich bin allerdings auch nur bis zum See am Fuße des Gletschers gegangen, da ich im Regen keine wirkliche Lust hatte, um den See zu gehen um direkt an den Gletscher zu kommen. Es führt aber auch kein Weg rum, sondern man müsste auf rutschigen Felsen sich selber einen Weg suchen. Aus Sicherheitsgründen sollte man das aber eh nicht machen. Ich ließ es mir aber nicht nehmen mal eine Hand in den See zu halten. Glasklar, aber richtig eisig.



    Danach ging es dann Richtung Lærdal weiter. Direkt nach einem rund 7km langem Tunnel lag der nächste Fähranleger und einige Autos, Busse und LKW´s warteten bereits auf die Fähre, die gerade anlegte. Wir fuhren einfach ganz frech an den Warteschlangen bis nach vorne vorbei und stellten uns neben 2 Bikern aus Schweden. Als es dann auf die Fähre ging, reihten wir uns einfach direkt nach den beiden ein und fuhren auf die Fähre. Die Angestellten winkten uns einfach durch, ohne dass wir was bezahlen mussten.



    Nach der Fähre hatten wir nur noch einen kurzen Weg bis zu unserem heutigen Ziel in Lærdal. Unsere Unterkunft liegt direkt am Fjord und bietet wieder eine sehr schöne Aussicht.

    Nachdem wir dann schnell unter der heißen Dusche waren, sind wir noch zum nächsten Supermarkt gegangen und uns wieder mit Bier, Wasser und Süßigkeiten eingedeckt. Danach ging es noch zum Italiener Pizza essen und dann auf unser Zimmer Bier und Kekse als Nachtisch futtern.

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